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Ausgabe 94
November 2009

 

 
 
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Förster & Kreuz

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Vor ein paar Wochen war's. Wir kommen morgens in die Küche und aus der Wand fließt Wasser. Rohrbruch – na super! Jetzt heißt es: Hoffentlich bei der Allianzürichcosmosaxa versichert! Denn die ersetzt zwar keinen Klempner, kann aber doch wenigstens die finanziellen Folgen mildern. Dafür zahlt man doch Beiträge, oder? Tatsächlich hat unsere Versicherung (natürlich keine, auf deren Namen wir hier anspielen) den Schaden voll übernommen ... und uns umgehend die fristlose Kündigung geschickt.

Oooookay! Das ist völlig legal. Und kein Problem. Unser Versicherungsmakler hat uns umgehend eine neue Police besorgt. No big deal. Aber wir fragen uns schon: IST DAS AN DUMMER KURZFRIST-DENKE NOCH ZU ÜBERBIETEN?

Die Versicherungsbranche ist zweifellos ein hartes Pflaster und die Klagen sind groß: Die Welt ist schlecht, die Wirtschaftswelt noch schlechter: Verdrängungswettbewerb, Preiskampf, schwindende Kundenloyalität. Aber die Frage lautet doch: Was sollen Kunden denn machen, wenn sie sofort rausgeschmissen werden, sobald sie es wagen, eine Leistung, für die sie bezahlt haben, in Anspruch zu nehmen? Dermaßen konditionierte Verbraucher suchen sich IMMER den billigsten Anbieter und sind SOFORT weg, wenn ihnen etwas nicht passt. Loyalität ist eben keine Einbahnstraße!

Und dann geht der Teufelskreis los: Beitragseinnahmen schrumpfen. Erträge sinken. Es wird gespart, Mitarbeiter werden entlassen. Und mit Blick auf die Kundenrentabilität wird durchgegriffen. Und damit wieder von vorne: Beitragseinnahmen schrumpfen ... usw.

Jeder weiß, dass es viel teuer ist, Neukunden zu gewinnen als Bestandskunden zu halten. Das PRINZIP DER NACHHALTIGKEIT kennen die Menschen schon, seit es Ackerbau und Viehzucht gibt, also seit rund 7500 Jahren. Das Prinzip geht so:
Es ist viel einfacher, zeit- und energiesparender, Rinder und Schafe zu züchten, die ihr Fleisch, Milch, Leder, etc. wie von selbst vermehren, als immer wieder auf die risikoreiche Mammutjagd zu gehen. Der Bestandskunde ist das Haustier – die Methode heißt Pflege, das Ergebnis ist nachhaltiges Wirtschaften. Das Mammut ist der Neukunde – die Methode heißt Jagd, das Ergebnis ist ein immer wiederkehrender Kraftakt, der stets bei Null beginnt. Ohne den Evolutionsschritt von der Kurzfrist-Denke zur Nachhaltigkeit würden wir heute noch in Höhlen wohnen. Warum im Business heute methodisch dahinter zurückfallen?

Ganz im Gegenteil, es ist Zeit für den nächsten Schritt: Kunden an die Macht! Unternehmen, die ihren KUNDEN DIE KONTROLLE ÜBERLASSEN, werden erleben, wie diese das honorieren. Einer Versicherung, die wir als fairen und zuverlässigen Partner erleben, bleiben wir treu. Unternehmen, die dieses Prinzip verstanden haben, können aus Kunden Fans machen. Und diese Fans werden vielleicht sogar zu Botschaftern der Marke, die jede Außendienstmannschaft in den Schatten stellen, wie das Beispiel Lululemon in dieser Ausgabe zeigt. Dazu muss man keine Lifestyle-Produkte anbieten. Selbst ein Versicherungsunternehmen kann Menschen so überzeugen, dass sie von „ihrer“ Versicherung schwärmen. Wir wären dazu bereit. Nur: Wo ist die Versicherung, die das verstanden hat?


Versicherte Grüße


Anja Förster & Peter Kreuz
 

KOMMENTARE

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Backstage Talk: Gunter Dueck

"Ein Hoch auf die Rebellen, Unruhestifter und Querköpfe - auf die Menschen, die die Dinge anders sehen..." - heißt es in der legendären Think-Different-Kampagne von Apple. Die müssen damit auch Gunter Dueck gemeint haben - und das, obwohl er nicht für die Firma aus Cupertino ausarbeitet, sondern für IBM.

Sein Job: Als IBM Chief Technologist neue Ideen zu entwerfen, Innovationen voranzutreiben und als technologisches Gewissen der Firma zu agieren. Und obendrein: Als Querdenker und 'Wild Duck' den täglichen Wahnsinn in der Arbeitswelt polarisierend und satirisch auf den Punkt zu bringen. Letzteres macht er vor allem in seinen Büchern, Vorträgen und Kolumnen. Wir haben uns mit dem umtriebigen Vor- und Querdenker in Münster getroffen.

Zum Interview

 

 

Backstage: Lululemon Athletica

Eine Freundin hat uns aus den USA eine Tasche mitgebracht. Nicht irgendeine, sondern eine mit sinnstiftenden Erkenntnissen wie: „Atme tief.“ Oder: „Freunde sind wichtiger als Geld.“ Hm, irgendwie interessant. Unsere Freundin glaubt an diese Tasche! Oder um genauer zu sein: Sie glaubt fest an das, was auf ihr, vor allem aber, wofür sie steht!

Die Tasche ist von Lululemon. Nie gehört? Hatten wir vorher auch nicht. Aber dann waren wir neugierig. Laut Gründungsmythos hat Lululemon als kleiner Laden für Yogasachen in einem Yogastudio angefangen. Yoga ist ja nun längst Mainstream und hat die Fitnessstudios der Welt erobert. Aber es hat immer noch dieses ganz besondere Image – wir öffnen unsere Chakren, wir spüren uns tiefer hinein, wir werden eins. Ein Hauch von Nachhaltigkeit statt nur kaltem Konsum, damit spricht Lululemon seine Käufer an. Und hat genau dieses Image auf ganz normale Sportkleidung übertragen, die als Lululemon Athletica den Global Playern in diesem Segment Konkurrenz macht.

340 Millionen Dollar setzt die Firma heute in ihren mittlerweile 100 Filialen um. Viele Kunden sind Fans und würden nichts anderes mehr tragen. Und das, obwohl die (auch nicht billigen) Konkurrenzprodukte von Nike oder Adidas oft nur gut die Hälfte kosten. Tatsächlich geht der Hype soweit, dass auch Jogger, Leichtathleten oder Tennisspieler Lululemon tragen – als ginge mit dem Shirt der Geist fernöstlicher Philosophie auf sie über. Lululemon verkauft eben nicht Textilien, sondern einen Lifestyle, eine innere und äußere Haltung der Entspannung, ein Stück heile Welt – und das mit der fröhlichen Vehemenz einer Glaubensgemeinschaft, die den Weg zu innerem Frieden gefunden hat. Noch Firma oder schon Sekte? Unternehmensgrenzen verwischen sich heute, das sieht man hier deutlich.

Wie hat Lululemon den Erfolg geschafft? Diesen Punkt finden wir am spannendsten. Methode statt Charisma könnte man das Rezept nennen. Ganz ohne einen charismatischen Vorturner à la Steve Jobs oder Richard Branson wurde der Markenkult quasi am Reißbrett geplant. Lange bevor ein Lululemon-Laden in einer Stadt eröffnet, werden freie Mitarbeiter der Firma (über 900 dieser „Botschafter“ gibt es mittlerweile) losgeschickt, um die dort ansässigen Yogaschulen zu besuchen, mit den Lehrern Kontakte zu knüpfen und herauszufinden, wie der lokale Markt tickt: Wer ist der einflussreichste Yogi, welche Richtung funktioniert, wie sind die Kunden der Schulen so drauf?

Erst nachdem diese Fragen beantwortet sind, werden handverlesene Mitglieder der örtlichen Yoga-Community zu besonderen Sales oder Events eingeladen. Sind diese mit im Boot, eröffnet auch der Laden – mit Stammkunden ab der ersten Stunde. Und weil Yoga auch eine innere Haltung ist und Äußerlichkeiten misstraut, wirkt die Einrichtung der Lululemon-Filialen immer ganz bewusst ein bisschen unaufgeräumt und spontan.


Quelle: www.lululemon.com

Wenn bei dieser Marketingoffensive persönliche Bindungen entstehen, liegt das daran, dass Lululemon das Wertesystem der Zielgruppe nicht nur verstanden hat, sondern auch lebt. Von außen ist es schwer zu unterscheiden, wer Mitarbeiter ist und wer Kunde. Es gibt wenige Unternehmen, die ihrer Zielgruppe so nah sind. Lululemon weiß, dass Unternehmen heute einen „Stamm“ von Anhängern um sich scharen können. Und weiß das nicht nur, sondern hat das auch nach einem ausgeklügelten Plan umgesetzt. Und damit den Beweis angetreten, dass die Rede vom Unternehmen als Anführer einer Bewegung keine esoterische Floskel ist, sondern sich in Dollar und Euro auszahlt, wenn man konsequent auf den Effekt setzt. Ommmm!

LINKTIPPS

Homepage Lululemon
Blog Lululemon
Vorstellung der Lululemon Ambassadors
Fast Company "Lululemon’s Cult of Selling"
New York Magazine, "Lust for Lulu"
Weitere Beispiele in unserem Business Space Center
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Backstage: 3M

Es gibt Tage, da fühlen wir uns wie Goldwäscher. Nämlich immer dann, wenn eines der Unternehmen, das wir analysieren, uns mit seiner innovativen Kraft und leuchtenden Unternehmenskultur überrascht - obwohl es auf den ersten Blick wirkt wie eines von vielen: Ganz normale Branche, das übliche mittlere Management, nichts was darauf hinweist, dass hier durch die Flure ein besonderer Geist weht. So ging es uns jüngst bei 3M. Deren neueste Erfolgsgeschichte ist schnell erzählt, weil sie eigentlich recht unspektakulär klingt:

Sumita Mitra, Forscherin bei 3M ESPE, den Dentalexperten von 3M, wollte ein neues Material für Zahnfüllungen entwickeln, weil es bisher nur Materialien gab, die ENTWEDER hohen ästhetischen Ansprüchen gerecht wurden ODER wenig Verschleiß zeigten. Beides zusammen? SOWOHL ALS AUCH? Fehlanzeige. Sumita Mitra hatte es sich deswegen zum Ziel gesetzt, beide Eigenschaften in einem Produkt zu vereinen. Gutes Ziel ...


Quelle: www.3mdeutschland.de

Drei Jahre später kommt Filtek Supreme Plus auf den Markt, eine Innovation im Dentalbereich mit hoher Ästhetik UND niedrigem Verschleiß. Wie das geht? Sumita Mitra hat Nanopartikel verwendet. Etwas, das vor ihr noch niemand versucht hat. Dass die Forscherin sich erfolgreich einer ihr fremden Technologie bedienen konnte, liegt – und hier wird es spannend – an der internen Datenbank von 3M. Diese enthält Ergebnisberichte und Ideen der anderen 7.000 Forscher, die im Unternehmen arbeiten. Verwaltet werden diese Dokumente vom TechForum, einer von Mitarbeitern geführten Organisation, deren einzige Aufgabe die Steuerung der Kommunikation verschiedener Unternehmensbereiche untereinander ist. Weil es massive Mengen an Daten, Wissen und Innovationskraft bündelt und in die richtigen Kanäle leitet, wird das TechForum auch 3Ms „Geheimwaffe“ genannt.

Doch weder die Datenbank noch das TechForum sind die eigentliche Geheimwaffe, finden wir, sondern die Kultur der Zusammenarbeit bei 3M, die diese Dinge erst nutzbar macht. In wie vielen Unternehmen werden die Wissensdatenbanken nur mit ein paar oberflächlichen Angaben gefüllt und werden Anfragen von Kollegen grundsätzlich mit Ausflüchten quittiert. Bei 3M hat man begriffen, dass die Kreativität, Impulse und Ideen, die man für Innovationen benötigt, im eigenen Unternehmen bereits vorhanden sind. Allerdings muss man den Mitarbeitern die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung stellen, um den Austausch untereinander auch tatsächlich erfolgreich zu machen.

Im Fall von Sumita Mitra war es dann auch die Zusammenarbeit, die den Durchbruch brachte: Durch das TechForum kam sie in Kontakt mit einem Nanopartikel-Forscher aus einer anderen Abteilung und dieser lieferte ihr nicht nur den geistigen Input, sondern stellte ihr für mehrere Monate zwei seiner Mitarbeiter zur Verfügung. Das muss man sich in anderen Unternehmen erst mal vorstellen: Da „verleiht“ jemand freiwillig „seine“ Mitarbeiter. Damit Mitarbeiter so agieren, muss die gelebte Kultur ihnen den Rücken stärken und sie aktiv ermutigen, sich auszutauschen.


Quelle: www.3mdeutschland.de

Natürlich besteht immer die Möglichkeit, dass innerhalb eines Unternehmens auch mal ganz spontan der Funke zwischen zwei Abteilungen überspringt und daraus ein geniales Produkt entsteht. Aber es ist dann ein Zufallsprodukt. Und wer kann es sich leisten, darauf zu warten? Es geht heute darum, den Nährboden für Innovationen zu schaffen, kollektive Intelligenz zu mobilisieren – und dafür braucht es keinen Jack Welch und keine USM-Möbel, keine riesigen Investitionen und nicht die spektakuläre Umstrukturierung.

Meist reichen der geschärfte Blick und die Bereitschaft, etwas zu ändern. Denn alle Ressourcen sind schon längst da: In den eigenen Mitarbeitern.

LINKTIPPS

Homepage 3M ESPE Dental Products
Jessie Scanlon, Business Week, How 3M Encourages Collaboration
Dental Office: Sumita Mitra named among Heroes of Chemistry for 2009
Weitere Beispiele in unserem Business Space Center
Hier können Sie auf diesen Beitrag verlinken

 

 

 

Outtake: Erdbeben-Set für die Katze

Was tun Menschen nicht alles für ihre lieben Haustiere? Sie stecken Sie in Designerkleidung (Bark Jacobs für den Dackel, Marc Jacobs für sein Frauchen). Gehen mit ihnen zum Hundefriseur. Zum Heilpraktiker. Zum Tiertherapeuten. Zum Hundemasseur. Buchen aufwendige Geburtstagsfeiern für Waldi und seine besten Freunde. Bestellen ein Grab für Minka auf dem Waldfriedhof. Mittlerweile gibt es sogar ein Hundesolarium – damit der Terrier auch im Winter mal Sonne abbekommt. Kein Witz! Das (bislang) absurdeste Tier-Gadget, das wir gesehen haben, kommt aber (woher auch sonst?) aus Japan: Das Erdbeben-Survival-Kit für die Katze!


Quelle: http://item.rakuten.co.jp

Das Set beinhaltet eine Tragetasche für den Tiertransport, Wasser- und Futtervorrat, Überzieher für empfindliche Pfötchen und Aromtherapie-Öl gegen nervöse Zustände. Nein, nicht die des Besitzers – die des Tieres.

Zugegeben: Ein Herrchen oder Frauchen, das während das Haus über ihm zusammenfällt noch versucht, seiner fauchenden Katze Söckchen anzuziehen, braucht sicher kein beruhigendes Öl, sondern eher einen Tritt in den Hintern. Aber wir fürchten, dass auch mit dem Erdbeben-Survival-Kit für die Katz der Tierliebe-Markt noch nicht den Höhepunkt erreicht hat...
 

LINKTIPPS

Mehr kuriose Outtakes
Hier geht's zum Erbeben Survival Kit

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Up to date: Förster & Kreuz

Wir haben aufgeräumt und unser Business Space Center auf den neusten Stand gebracht. Sie finden dort jetzt über 200 Beispiele von Unternehmen und Menschen, die alles, außer gewöhnlich sind. Nach Kategorien geclustert und durchsuchbar.

Außerdem gibt's auf Flickr neue Fotos von uns - vom Gig in Ljubljana und dem Stopover im Yotel am Flughafen Heathrow. Der Clou am Yotel-Konzept: man kann alle Zimmer (na ja, Zimmer ist übertrieben, "Schlafzelle" trifft es wohl mehr) stundenweise buchen - Minimum: vier Stunden. Die Preise des "Stundenhotels" richten sich nach Angebot und Nachfrage.

Wer uns live sehen möchte, kann das bei unserem letzten öffentlichen Veranstaltungstermin in diesem Jahr tun, dem Querdenker-Businessforum in Schweinfurt. Wir freuen uns, Sie dort zu sehen. Ansonsten gibt es noch einige firmeninterne Termine in Hamburg, Köln, Interlaken, Zürich, Frankfurt und München.



 





 

Förster & Kreuz

Förster & Kreuz sind Vordenker einer neuen Generation in Wirtschaft und Management. Leidenschaftlich. Kämpferisch. Erfrischend. Sie bringen Führungskräfte und ihre Teams dazu, sich aus Denkschablonen zu befreien, Scheuklappen abzulegen und ausgetretene Pfade zu verlassen.

Auf allen fünf Kontinenten fahnden die beiden Managementberater und Bestsellerautoren nach Unternehmen, die so unkonventionell wie erfolgreich sind. Nach Organisationen, denen sich die besten Talente und Kunden anschließen und nach Menschen, die dafür brennen, mit ihrer Arbeit einen echten Unterschied zu machen.


Zu ihren Kunden zählen die Führungsetagen von Bayer, BMW, Deutsche Bank, Gore, IBM, Mars, Porsche, Siemens und weiterer namhafter Unternehmen.

Wenn Sie Förster & Kreuz buchen möchten, kontaktieren Sie bitte ihre Agentin Petra Steurer: Telefon (Schweiz): 0041-71-7446522;

MEHR INFOs

» Förster & Kreuz: In Vorträgen
» Förster & Kreuz: In Person
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» Förster & Kreuz: In Büchern
» Förster & Kreuz: Das Manifest
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